Tour nach Szczecin


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In einem Anfall von Kulturwut hatten wir (Sushi, Berry, Eve) für diesen Tag eine Schlösser- & Schlossparktour in Potsdam geplant. An sich kein schlechter Plan, bis auf das Wetter. Also wurde umdisponiert auf das etwas erweiterte Brandenburger ÖPNV-Netz, und siehe da, das reicht bis nach Szczecin (gesprochen Schtschttschchchtschiin oder so) und jenseits der Gewitterfront!

Schön an der Stadt: man kann als Tourist schlicht dem ‚Roten Faden‘ in Form einer Linie auf dem Bürgersteig folgen (auch wenn es nach großen Kreuzungen etwas Schnitzeljagd ist, die wiederzufinden). Die führt denn auch vorbei an etlichen beeindruckenden Bauten in Backsteingotik und uns unbekannten Stilrichtungen, einem herrlichen Ausblick auf großindustrielle Hafenanlagen und Hogwarts-ähnliche Gebäude zugleich und einer Unmenge an Ankern, die nie erklärt wird – soll wohl Kunst sein.

Ein Nachmittag war allerdings schon fast zu wenig für die ganze Runde zu Fuß, wir mussten kräftig abkürzen, und dabei haben wir uns längere Ausblick-Genießer-Pausen schon gespart. Fürs nächste Mal: am besten ein Segway für die langen und teils auch unspektakulären Strecken, ein Boot um die offenbar völlig ungenutzten Inseln um den Hafen zu erkunden und ein Fresspaket, weil zwar unzählige Futterquellen vor Ort sind, aber die Stadt offenbar so geplant ist, dass man erst an allen Futterbuden vorbeikommt und im Anschluss an allen Geldautomaten. Dann ist Sczcecin aber definitiv noch mal ne Reise wert.

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